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Lieber Autozug als Autobahn

Schonen Sie nicht nur Ihre Nerven, sondern auch Ihre Maschine

Informationen und Tipps, die Ihnen helfen, Ihre Motorradtour mit oder ohne Gespann gut planen und vorbereiten zu können.

Motorradfahrer schätzen die Fahrt mit dem Autozug, weil die eintönige Fahrt auf Autobahnen bis zum Urlaubsziel entfällt. Außerdem vermeiden sie die berüchtigten "eckigen Reifen" nach langen Autobahnetappen, die das anschließende Fahren auf kurvenreichen Strecken unangenehm machen. Eine An- und Abreise auf der Autobahn sowie die gefahrenen Kilometer vor Ort können sogar einen ganzen Satz Reifen kosten.  

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Im Gegensatz zur Fahrt über die Autobahn, bei der die Geselligkeit im wahrsten Sinn des Wortes auf der Strecke bleibt, beginnt die Tour mit dem Autozug ganz anders: Motorradfahrer machen es sich in Ihrem Abteil gemütlich, besuchen das Bordrestaurant und genießen so ihre Motorradtour vom ersten bis zum letzten Tag. 

Flexibel bei der Tourenplanung

Viele Motorradfahrer planen ihre Route anders als Autofahrer, denn der Fahrspaß im Reiseland steht für sie im Mittelpunkt. Der Ankunftsort der Hinreise soll deshalb oft nicht gleichzeitig Abfahrtsort für die Rückreise sein. Bei Autozug kein Problem.

Fahren Sie doch z.B. mit dem Autozug von Hamburg nach Narbonne als Ausgangspunkt für Touren in den Pyrenäen. Mit dem Motorrad geht es anschließend an der Côte d´Azur und an der italienischen Riviera entlang bis ins Piemont. Zurück buchen sie den Autozug von Alessandria nach Hamburg. 

Motorräder und Gespanne

Für die Preisberechnung gelten bei Autozug als "Motorrad" alle motorisierten Zweiräder sowie Motorräder mit Beiwagen. Eine Länge von 2,65 m darf dabei nicht überschritten werden, zum Beispiel bei einem Motorrad mit Anhänger. Andernfalls wird der Preis für Pkw zu Grunde gelegt.

Verladung und Befestigung von Motorrädern

Motorräder werden meist vor den übrigen Fahrzeugen verladen, da das sorgfältige Befestigen von Motorrädern viel Zeit erfordert. Deswegen endet der Verladeschluss für Motorräder auch eher als der für Pkw - bitte beachten Sie die entsprechenden Zeiten auf Ihrer Fahrkarte.

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Gerade in der Hauptsaison, in der sehr viele Motorradfahrer die Reise mit einem Autozug antreten, bitten wir um frühzeitiges Erscheinen - nach Möglichkeit noch vor dem Beginn der Verladezeit für Motorräder.

Befahren des Fahrzeugtransportwagens

Motorräder stehen meist auf der unteren Ebene. Die Höhe beträgt hier lediglich 1,58 m. Fahren Sie deshalb bitte sicherheitshalber mit aufgesetztem Helm zu Ihrem Stellplatz. Vom Verladepersonal wird Ihr Motorrad mit Gurten fest verzurrt. Bitte bleiben Sie solange bei Ihrem Motorrad, bis das Verladepersonal die Arbeit beginnt.

Befestigung von Motorrädern

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Damit Ihr Motorrad seine Reise auf dem Fahrzeugtransportwagen antreten kann, muss es über einen Haupt- oder Seitenständer verfügen. Die Maschinen werden vom Ladepersonal mit Befestigungsgurten sicher verzurrt. Wenn Sie hierbei Ihre Hilfe anbieten, nimmt sie das Verladepersonal gerne an. Sollten Sie Besitzer einer vollverkleideten Maschine sein, ist es hilfreich, wenn Sie dem Verladepersonal während der Verladung fachliche Hinweise zu den werksseitig vorgesehenen Verzurrpunkten (Befestigungspunkte für die Gurte) Ihres Motorrads geben.

Gepäck

Abschließbare Motorradtaschen oder -koffer können an Ihrer Maschine befestigt bleiben. Bei allen anderen Gepäckstücken kommt es auf sichere Verzurrung an. Nehmen Sie auf jeden Fall alles Gepäck mit, das Sie während der Reise im Autozug benötigen - denn während der Fahrt können Sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr auf den Fahrzeugtransportwagen.

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Fest montierte Koffer und Kisten sind erste Wahl, aber auch kompakt geschnürte und mit Gurten verzurrte Gepäckrollen sind möglich. Nicht ausreichend ist dagegen die Befestigung von Gepäck mit Gummispinnen, Expandern oder Ähnlichem. Gegebenenfalls wird Ihnen unser Terminalservice einen zusätzlichen Gurt zur Befestigung Ihres Gepäcks überlassen.

Lose Gepäckteile können nicht am Motorrad verbleiben und müssen abgebaut werden. Bitte nehmen Sie diese mit in Ihr Abteil.

Der Autozug fährt mit bis zu 160 km/h - und das auch gegen die normale Fahrtrichtung. Dazu kommen seitliche Windstöße, etwa bei Zugbegegnungen. Deshalb ist eine sichere Befestigung von Gepäck, Windschutzscheiben und anderen Anbauteilen besonders wichtig.

Große Windschutzscheiben sichern

Hochstehende oder großflächige Windschutzscheiben müssen vor der Zugfahrt entweder abgebaut oder durch einen Windschutzscheibengurt gesichert werden. Den dazu notwendigen Gurt erhalten Sie beim Check-in auf dem Terminal.  

Vor dem Anlegen des Gurtes muss gegebenenfalls die Scheibe gereinigt werden, damit die Saugnäpfe keine Spuren auf der Scheibe hinterlassen. Bei Motorrädern mit höhenverstellbaren Windschutzscheiben müssen diese in jedem Fall in die unterste Stellung (flach) gebracht werden.

Letzte Aktualisierung: 14.11.2012

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